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Peak Break 2011


Peak Break 2011



Datum: 9.7.2011
Ort: Kärnten - Italien - Salzburg - Tirol

Das Alpenrennen

 

Prolog
Millstatt - Lammersdorfer Alm, 9. Juli. Soloauftakt, 8km, 1.000hm
Der Prolog zu PEAKBREAK 2011 führt die Teilnehmer vom Marktplatz in Millstatt auf die Lammersdorfer Alm. Der Prolog wird wie schon 2010 als Einzelzeitfahren ausgetragen. Im Minutentakt ist somit für Spannung gesorgt. Die 8 Kilometer lange Strecke führt von Millstatt  über Obermillstatt und die Lammersdorfer Almstrasse direkt zur Lammersdorfer Hütte und weist eine maximale Steigung von 18% auf. Die Durchschnittliche Steigung des 4,4 Kilometer langen Schlussstücks auf der Mautstraße beträgt rund 14%.

Etappe 1
Millstatt - Monte Zoncolan, 10. Juli
Giro-Legenden I, 136km, 3.200hm
Millstatt - Glanz - Feistritz - Windische Höhe - Hermagor – Kötschach-Mauthen – Plöckenpass – Arta Terme
PEAKBREAK 2011: Startschuss zur vierten Auflage und zur ersten Etappe. Auf geht’s! In die Pedale und über die Windische Höhe Richtung Hermagor. Weiter im Gailtal bis Kötschach-Mauthen wo der Plöckenpass (1.357m) Österreich mit Italien verbinden. Von der Passhöhe rollt es Richtung Arta Terme in Friaul. Ein erster Höhepunkt: Bergankunft auf dem legendären Zoncolan (1.730m)! Abfahrt ins Quartier nach Arta Terme, wo uns regionale Kulinarik aufbaut.

Etappe 2
Arta Terme – Kronplatz, 11. Juli
Giro Legenden II, 181km, 4.300hm
Arta Terme – Tolmezzo - Mauriapass – Auronzo di Cadore – Tre Croci Pass – Cortina d´Ampezzo – Falzarego Pass – La Villa – Enneberg – Furkelpass - Kronplatz
Wie heißt es so schön: Die Königsetappe!
Die Tagestour beginnt im malerischen Dorf Arta Terme im Friaul. Die Strecke schlängelt sich anschließend immer tiefer ins Herz der Sextener Dolomiten, bis nach 60 km das von den Drei Zinnen (Tre Cime di Lavaredo) gekrönte, zauberhafte Auronzo di Cadore erreicht wird. 1946, 1948, 1953 und 1973 war Auronzo Etappenziel des Giro d’Italia. Vor 65 Jahren führte der Giro über 125 km von Udine nach Auronzo. Sieger: Fausto Coppi. Es folgt der 1.809 Meter hohe Passo Tre Croci. Dann 600 Höhenmeter Abfahrt nach Cortina d`Ampezzo.  Idyllische Landschaften und atemberaubende Berge erwarten Dich nach der nächsten Auffahrt auf den Falzarego Pass (2.105m). Kurz danach der Valparolapass (2.192m). Ebenso eindrucksvoll mit grandiosem Bergpanorama. Weiter nach Badia (Abtei) und Richtung Furkelpass (Passo Furcia/1789m). Die Passstraße ist 19 Kilometer lang und überwindet eine Höhendifferenz von 744 Metern. Eine Straße die nicht nur den "Giro d'Italia" angezogen hat (1981, 1994, 1997, 2004, 2006, 2008, 2010) sondern auch PEAKBREAK 2010.  PEAKBREAK 2011: Gewiss ein Gipfelerlebnis der Sonderklasse ist die folgende 5 km Steigung auf Schotter bzw. Spezialbelag mit max. 24% zum Kronplatz (lad. Plan de Corones / 2.273m). Zahlreiche Südtiroler Radfahrer werden die Teilnehmer von Peakbreak 2011 entsprechend anfeuern! Mit der Seilbahn geht es ins Tal nach Bruneck.

Etappe 3
Bruneck - Lienz
Grenzerfahrungen,  91km, 1.500 hm
Bruneck – Olang – Antholz – Stallersattel – Hopfgarten – Lienz
Die Etappe startet im historischen Zentrum von Bruneck. Nach 10 km, vorbei am Biathlonstadion in Antholz, schlängelt sich die Straße sanft bergauf, bis sie sich im Talschluss stark verengt. Vor Dir liegen die Kehren des Stallersattels, der Grenze zwischen Italien und Österreich. Die letzten 60 Kilometer nach Lienz bieten Dir im Defreggental puren Genuss. Lienz begrüsst Dich eineinhalb Monate nach dem Giro d`Italia 2011.

Etappe 4
Lienz – Going/Wilden Kaiser, 13. Juli
Dach der Tour, 158 km, 3.200 hm
Lienz – Iselsberg – Heiligenblut – Hochtor – Fuscher Törl – Bruck – Kaprun – Mittersill – Pass Thurn – Kitzbühel – Going am Wilden Kaiser
PEAKBREAK 2011 heftet sich weiterhin an die Fersen des Giro. Wie bei den Profis im Mai, erfolgt der Start zur vierten Etappe auf dem Hauptplatz von Lienz. Bereits am Ortsende von Lienz, nach etwa drei Kilometern, testet der Iselsberg (1.204m) was heute in Dir steckt. Nach der kurzen Abfahrt nach Winklern steigt die Strasse leicht in Richtung Heiligenblut. Ab hier kannst Du auf Österreichs berühmtester Alpenstrasse beweisen, ob nach drei Tagen deine Form stimmt. Die Großglockner Hochalpenstraße führt über 20 km bis zum Hochtor (2.506m); nach kurzer Abfahrt zur Fuscher Lacke weiter zum Fuscher Törl (1.850m). Vorsicht lange und kurvenreiche Abfahrt nach Bruck an der Glocknerstraße. Dann gleitest Du auf großteils verkehrsarmen Nebenstraßen durch das Salzachtal bis Mittersill. Der Pass Thurn (1.274m) mit einer Länge von rund 10km ist der letzte Anstieg dieser Etappe. Nachdem Du Kitzbühel passiert hast, liegt das Ziel Going am Fuß des Wilden Kaisers in Reichweite.

Etappe 5
Going/Wilden Kaiser – Kitzbüheler Horn, 14. Juli
Legendäre Rampe, 21km, 900hm
Going am Wilden Kaiser– St. Johann in Tirol – Kitzbühel –Kitzbüheler Horn
Die traditionelle PEAKBREAK-Kurzetappe auf das Kitzbüheler Horn steht auch 2011 auf dem Programm. Von Going wird das Peloton neutralisiert über St. Johann nach Kitzbühel geführt. Von hier windet sich ein bei Radfahrern sehr beliebtes Asphaltband bis auf 1.670m Seehöhe zum Alpenhaus auf das Kitzbüheler Horn. Die Panoramastraße weist eine Steigung bis zu 22% auf. Erfahrungsgemäß kommt hier richtige Rennstimmung auf. Das heutige Motto: Neun Kilometer voll auf Anschlag. Danach nichts wie ab in den Badesee bei Going.

Etappe 6
Going – St. Michael/Lungau, 15. Juli
Auf den Spuren des Samson, 162km, 2.600hm
Going – St. Johann i. Tirol – Grießenpass – Saalfelden –Filzensattel – Dientner Sattel – Bischofshofen – Eben/Pongau – Altenmarkt – Obertauern - St. Michael
Von Going ausgehend, führt die Strecke über St. Johann in Tirol permanent leicht steigend zur Biathlonhochburg Hochfilzen und weiter über den Grießenpass (1.000m) in Richtung Saalfelden. Der Filzen- und der Dientner Sattel (1.342m) im Hochkönigmassiv versetzen Dich wieder in Bergetappenstimmung. Nach traumhafter Abfahrt durch Mühlbach am Höchkönig bis Bischofshofen, rollst Du weiter durchs Salzachtal in Richtung Eben im Pongau. Über Obertauern, 1752 m über dem Alltag, und weithin bekannte Wintersport-Destination, ziehst Du weiter nach Mauterndorf und vielleicht empfängt St. Michael im Lungau auch Dich mit dem in dieser Region beheimateten Samson, einer 4,5m hohen Riesenfigur.

Etappe 7
St. Michael/Lungau - Seeboden, 16. Juli
Nock - 52 Kehren, 91km, 2.400hm
St. Michael/Lungau – Katschberg – Innerkrems – Nockalmstraße – Bad Kleinkirchheim - Millstatt - Seeboden

Finale von PEAKBREAK 2011. Ausrollen
Richtung Ziel? Schön wär´s. Liegen doch mit dem Katschberg und der Nockalmstrasse noch zwei absolute Klassiker des Radsports vor Dir. Auf der Katschberghöhe (1.641m) verläuft die Grenze zwischen den Bundesländern Kärnten und Salzburg, Teil der alten Verkehrsverbindung Radstadt - Obertauern (Radstädter Tauernpass) – Lungau - Katschberg – Spittal an der Drau/Millstätter See. Du nimmst die Abzweigung Richtung Innerkrems und ein radlerisches Genusspaket wartet darauf, erklommen zu werden. Die Nockalmstrasse: 52 Kehren über 34 km entlang der „runden Nocken“, erdgeschichtlichen Raritäten und im gesamten Alpenraum einzigartig. Aber jetzt. Volle Kraft voraus Richtung Millstätter See. Willkommen in Seeboden (Camp Royal X). Geschafft! PEAKBREAK 2011 feiert Dich und alle anderen „Radhelden der Berge“.

 
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